Die Stephan Laubscher Unternehmensberatung bietet einen kostenlosen Vortrag zum Thema Existenzgründung am 19.10.2019 in 67433 Neustadt an der Weinstraße an.

Wann: Samstag, 19.10.2019, 10 Uhr bis 14 Uhr
Wo: Friedrichstraße 48, 67433 Neustadt an der Weinstraße
 
Themeninhalte:

  • Anforderungen an einen Existenzgründer
  • Behördengänge, Genehmigungen, Versicherungen
  • Struktur einer erfolgreichen Geschäftsidee
  • Anforderungen an den Unternehmensstandort
  • Rechtsform
  • Steuerliche Grundlagen
  • Grundlagen der Buchführung
  • Zweck und Inhalte eines Businessplans
  • Grundlagen des Marketing
  • Struktur, Inhalte und Quellen einer Marktanalyse
  • Finanzierungsmöglichkeiten für Gründung und Wachstum von Bund und Ländern
  • Fördermöglichkeiten von Bund und Ländern (Beratungsförderprogramme, Förderung der Arbeitsagentur, …)
Danach beantworten die Experten gerne Ihre Fragen rund um das Thema Existenzgründung.

Wenn Sie gerne an der Veranstaltung teilnehmen möchten nehmen Sie bitte Kontakt unter 06329/989396 oder Stephan.Laubscher@sl-u.de auf und hinterlassen Ihre Kontaktdaten und beschreiben kurz Ihre Geschäftsidee (soweit schon vorhanden).

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung!

Für Existenzgründer aus der Arbeitslosigkeit hat die Stephan Laubscher Unternehmensberatung gute Neuigkeiten!

Die durch die Arbeitsagentur zu 100 % geförderte Beratung für Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit mit Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein wurde erweitert. Bisher konnte die SLU an Selbständigkeit interessierte Arbeitsuchende mit Rat und Tat mit bis zu 50 Unterrichtseinheiten unterstützen. Von Gründereignung über Gewerbeanmeldung und Rechtsform, Businessplan und Marketing bis zu Fördermittel und Finanzierung. Die Kosten hierfür werden von der Arbeitsagentur bei Einreichung eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins komplett übernommen.

Nun kann SLU Ihnen mit bis zu 80 Unterrichtseinheiten tatkräftig und mit viel Erfahrung in der Unternehmensgründung bei der Verwirklichung Ihrer Vision helfen. Die Maßnahme wurde durch nützliche Bestandteile wie die Begleitung durch den Berater zu Vor-Ort-Terminen erweitert.

So beantragen Sie Ihren Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein:

  1. Termin vereinbaren
    Rufen Sie SLU an unter 06329/989396 oder per Mail unter Stephan.Laubscher@sl-u.de.

  2. Kostenfreies Vorgespräch mit dem Coach
    Treffen Sie sich mit dem Berater der SLU und stimmen Sie Ihre individuellen Beratungsschwerpunkte ab.

  3. Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein beantragen.
    Prinzipiell ist die Beantragung formfrei. SLU hält für Sie dennoch ein Formblatt zu Beantragung für Sie bereit.

  4. Coaching starten
    Übergeben sie Ihren Original-AVGS an Ihren Berater. Die weitere bürokratische Organisation übernimmt die Stephan Laubscher Unternehmensberatung für Sie.

Mehr Informationen zu den umfangreichen Beratungsinhalten und dem Ablauf der Beantragung des AVGS finden Sie hier.

 

 

So leicht, wie es die Überschrift suggeriert, ist es sicher nicht, bei einer Gründung aus der Arbeitslosigkeit in den Genuss von einem Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld zu kommen. Obwohl es in Deutschland viele verschiedene Möglichkeiten gibt, Fördermittel für die Existenzgründung zu erhalten, hält die Antragstellung viele Tücken für Gründungswillige bereit. Im folgenden Gastbeitrag erklärt Stephan Laubscher, wie Sie Ihre Chancen auf die Zuschüsse erhöhen und was Sie dabei unbedingt beachten sollten.

Oft beginnen die Probleme schon beim ersten Gespräch mit dem Ansprechpartner der Agentur für Arbeit, sobald man sich nach einer Förderung für eine selbstständige Tätigkeit erkundigt. Dann fallen schnell Aussagen wie:

Den Gründungszuschuss gibt es schon seit Jahren nicht mehr.

Oder auch:

Sie können das zwar beantragen, die Chancen sind aber gering. Besser, Sie lassen es gleich bleiben und bewerben sich auf eine neue Stelle.

Das lässt bei potenziellen Gründern natürlich schnell Zweifel am eigenen Vorhaben aufkommen. Für diese Aussagen gibt es gleich mehrere Gründe. Zum einen haben die Mitarbeiter der Agentur für Arbeit oft befristete Arbeitsverträge, die Fluktuation ist entsprechend hoch und die Einarbeitung nicht sonderlich gut. Folglich ist nicht sicher, dass sich Ihr Ansprechpartner bei der Agentur mit den gesetzlichen Regelungen ausreichend auskennt, was Gründungszuschuss und Einstiegsgeld angeht.

Zum anderen können Sparzwänge der Agentur dafür sorgen, dass Ihr Fallmanager gegen Ihren Fördermittelantrag argumentiert. Deshalb kann es unter Umständen sinnvoll sein, erst gegen Ende eines Jahres Fördergelder beim entsprechenden Amt zu beantragen. Das hängt mit der Höhe des Förderbudgets zusammen. Ist am Ende eines Jahres das Budget nicht komplett ausgegeben, wird der Agentur das Budget für das kommende Jahr um diesen nicht ausgegebenen Betrag gekürzt. Da Sie als Antragsteller keinen Rechtsanspruch auf die Förderung haben, liegt es im Ermessen Ihres Fallmanagers, ob er Ihrem Vorhaben gegenüber aufgeschlossen ist oder nicht.

Jede Branche hat Anspruch auf Gründungszuschuss

Falsch ist die Behauptung, dass Gründer in bestimmten Branchen von der Förderung ausgeschlossen seien. Gründungszuschuss und Einstiegsgeld können Sie für jede Branche beantragen. Die Devise heißt: Nicht abwimmeln lassen! Gründungszuschuss und Einstiegsgeld existieren nach wie vor und werden täglich erfolgreich beantragt.

Ein weiteres gängiges Argument gegen eine Bewilligung ist die Aussage, dass man Sie in ein sozialversicherungspflichtiges Arbeitsverhältnis vermitteln könne. Dieses Argument können Sie sicherlich mit einer ganzen Reihe erfolgloser Bewerbungen entkräften, die Sie im Vorfeld bereits verschickt und nachvollziehbar dokumentiert haben.

Berater konsultieren

Einen Berater als sogenannte „Fachkundige Stelle“ zu konsultieren ist gründungsinteressierten Arbeitssuchenden prinzipiell immer anzuraten. Schließlich erhöht die ordentliche Planung einer Gründung die Aussicht auf Erfolg. Außerdem müssen Sie einen korrekt ausgearbeiteten Businessplan bei der Arbeitsagentur bzw. dem Jobcenter abgeben. Dieser muss gewisse Mindeststandards erfüllen, sonst droht die Ablehnung Ihres Antrags. Außerdem muss der Berater eine fachkundige Stellungnahme bezüglich Ihrer Gründung abgeben und die Erfolgschancen beurteilen. An diesem Punkt lassen sich viele Gründer häufig von den Beratungskosten abschrecken.

Vermittlungsgutscheine oder Beratungsförderprogramme nutzen

Prinzipiell können Sie die Unterstützung durch einen Berater durch einen Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein, kurz AVGS, der Agentur fördern lassen, so dass für Sie keine Kosten entstehen. Auch wenn Sie keinen AVGS erhalten lohnt sich eine Beratung, da es durch die Bundesländer alternative Fördertöpfe in Form von Beratungsförderprogrammen für Existenzgründer gibt. Ein kompetenter Berater kann Ihnen auch bei der Beantragung dieser Fördergelder helfen. Somit ist das Beraterhonorar kein Grund, die Flinte ins Korn zu werfen. Wenn Sie der Agentur gegenüber erklären, dass Sie sich bereits bei einem Berater informiert, vielleicht sogar ein Gründerseminar im Vorfeld besucht und wichtige Eckdaten mit dem Berater geklärt haben, ist das ein Zeichen, dass Sie es mit der Gründung ernst meinen und ein guter Grund zur Entkräftung sämtlicher Negativargumente Ihres Ansprechpartners beim zuständigen Amt.

Zahlenwerk mit kaufmännischer Sorgfalt planen

Im Rahmen der Businessplanerstellung werden unter anderem auch Ihre geplanten Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt. Natürlich sollten in Ihrem Zahlenwerk langfristig die Einnahmen die Ausgaben übersteigen; das ist das Prinzip eines tragfähigen Unternehmenskonzepts. Allerdings sollten Sie bei Ihrer Planung die kaufmännische Sorgfaltspflicht beachten, also Gewinne eher realistisch als zu optimistisch planen. Ansonsten droht die Gefahr, dass Ihr Antrag auf Gründungszuschuss abgelehnt wird, da Sie nach Ihrem eigenen Zahlenwerk zukünftig keine finanzielle Unterstützung mehr benötigen. Etwas gesunder Pessimismus ist also nicht schlecht.

Eine weiter häufig verwendete Standardargumentation des Amts ist die Aussage, die Liquiditätsplanung Ihres Businessplans und somit die Notwendigkeit von Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld sei nicht nachvollziehbar. Eine sauber erstellte Liquiditätsplanung zeigt den Kapitalzufluss und -abfluss Ihres Unternehmens.

Wichtig: Bei der Erstellung der Liquiditätsplanung muss auch die finanzielle Unterstützung des Amts berücksichtigt werden. Es sollte aus dem Liquiditätsplan klar ersichtlich sein, dass Sie mit Unterstützung von Anfang an in der Lage sind, Ihre unternehmerischen und privaten Rechnungen zu begleichen, also dass Ihre Liquidität nie negativ wird. Die Version ohne Unterstützung sollte zeigen, dass Ihr Geschäftsmodell zur Deckung der Kosten und privaten Lebensführung in der Startphase nicht ausreicht. Auf diese Weise können Sie argumentieren, dass Ihr Geschäft nur mit einer Finanzspritze des Amts aufgebaut werden kann. Es hat sich daher bewährt, dem Businessplan zwei Versionen des Liquiditätsplans beizulegen – einmal mit finanzieller Unterstützung durch Gründungszuschuss oder Einstiegsgeld und einmal ohne.

Gründerkredite in Betracht ziehen

Je nach Gründungsvorhaben kann außerdem auch die Aufnahme eines Gründerkredits notwendig sein. Hierfür stehen diverse staatliche Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung. Im Businessplan werden sämtliche Investitionen aufgelistet, die durch das Fremdkapital finanziert werden sollen.

Vereinzelt kann es auch vorkommen, dass Mitarbeiter der Agentur für Arbeit persönlich in der Investitionsplanung herumstreichen und eigene Anmerkungen machen, zum Teil sogar Investitionen für nicht notwendig erachten. Gestrichene Investitionen lassen Kapital überschüssig werden, welches der Gründer zum Leben nutzen können – so wird möglicherweise argumentiert. Dieser Argumentation sollten Sie nicht folgen, da staatliche Gründerkredite betrieblich gebunden sind, das heißt eine Nutzung zur privaten Lebensführung nicht erlaubt ist.

Zwar ist die Bewilligung von Gründungszuschuss und Einstiegsgeld abhängig vom jeweiligen Ansprechpartner, das heißt eine Bewilligungsgarantie kann niemand geben. Bleibt man jedoch hartnäckig, bereitet sich mit Hilfe eines Beraters gezielt vor und argumentiert wie oben beschrieben, hat man dennoch gute Chancen, mit finanzieller Hilfe der Arbeitsagentur oder des Jobcenters erfolgreich mit seinem eigenen Unternehmen durchzustarten.

Bei Fragen rund um das Thema Existenzgründung aus der Arbeitslosigkeit steht die Stephan Laubscher Unternehmensberatung gerne zur Verfügung. SLU ist als fachkundige Stelle dazu berechtigt, Gründer aus der Arbeitslosigkeit in Themen wie Erstellung des Businessplans, kaufmännische Schulung, Beantragung von Gründungszuschuss und Einstiegsgeld usw. zu unterstützen. Nähere Informationen über die Beantragung eines Aktivierungs- und Vermittlungsgutscheins zur kostenlosen Gründungsberatung finden Sie hier.

Vereinbaren Sie ein kostenloses Orientierungsgespräch unter Stephan.Laubscher@sl-u.de oder 06329/989396.

{flike}